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Informationen zu dem Cluster Ressourcen und Ökosystemleistungen

© Foto, sunrisesoup, fields, flickr, CC BY NC ND 2.0

Hintergrund und Ziele

Die Bereitstellung und Nutzung von natürlichen Ressourcen und Ökosystemleistungen unterscheidet sich in Stadt und Land. Während in Städten eher die Nachfrage nach Ressourcen überwiegt, erfolgt deren Gewinnung oder Produktion oft in ländlichen Bereichen. Auswirkungen auf natürliche Systeme finden sowohl in der Stadt als auch auf dem Land statt, z.B. im Rahmen von Flächenbeanspruchung, Biotop-, Landschaftsbild- und Lokalklimaveränderungen sowie Schadstoffbelastungen. Ferner kommt es zu Nutzungskonflikten zwischen städtischen und ländlichen Nutzerinnen und Nutzer. Stadt-Land-Transformationen stehen daher mit natürlichen Systemen in Wechselwirkung bzw. können durch diese gesteuert und beschränkt werden. Mit fortschreitender technischer Entwicklung, wachsenden Raumansprüchen (u. a. durch die Energiewende), steigendem Ressourcenbedarf und dem Klimawandel werden von der Gesellschaft sich rasch wandelnde Ansprüche an die Natur und den Raum gestellt. Dabei verändern sich auch die Beziehungen zwischen Stadt und Land und mit ihnen die Intensitäten und die räumliche Verteilung von Ökosystembelastungen und der Beanspruchung von Ökosystemleistungen.

Im Fokus des Clusters steht die Entwicklung von Methoden und Instrumenten für die Anpassung der nachhaltigen Nutzung von Ressourcen und Ökosystemleistungen an sich verändernde Rahmenbedingungen. Für das bessere Verständnis zur Rückkopplung zwischen Umwelt und Mensch werden auch Untersuchungen über Umwelteinwirkungen als Rahmenbedingungen für menschliches Handeln untersucht, wodurch sich Schnittstellen mit anderen Clustern in TRUST ergeben. Hierzu gehört die Analyse von räumlichen Transformationsprozessen, welche mit der Veränderung der Ressourcennutzung und der sich wandelnden Beanspruchung von Ökosystemleistungen verbunden sind. Die beteiligten Forscherinnen und Forscher mehrerer Disziplinen analysieren Chancen und Risiken und erarbeiten flexible Steuerungsmöglichkeiten aus einer integrativen Perspektive.

Themenbereiche

  • Adaptive Infrastrukturen
  • Bewertung der Umweltauswirkungen der Transformation
  • Klimaneutrale regionale Kreislaufwirtschaft (u. a. für Wasser)
  • Nature based Solutions zur Anpassung an den Klimawandel