ForschungForschungsprojekte
Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) – Abteilung Raum für Zusammenhalt (RfZ) – Hannover

Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) – Abteilung Raum für Zusammenhalt (RfZ) – Hannover

© Angelina Göb
Abb.: Hochschul- und Forschungsinstitute des IfgZ (links), Zusammensetzung der Abteilung RfZ am Standort Hannover (rechts)
Leitung:  Prof. Dr. Peter Dirksmeier
Team:  Forschungszentrum TRUST der Leibniz Universität Hannover
Jahr:  2019
Datum:  17-06-19
Förderung:  Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Laufzeit:  2019 (Vorphase), 2020 – 2024 (Hauptphase

Beteiligte im Rahmen des Forschungszentrums TRUST der Leibniz Universität Hannover:
Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie (Prof. Dr. Peter Dirksmeier, Angelina Göb), 
Institut für Politikwissenschaften (PD Dr. Eva Ruffing), 
Institut für Umweltplanung (Prof. Frank Othengrafen, PD Dr. Sylvia Herrmann, Falco Knaps),

Forschungszentrum TRUST (Jens Ibendorf)

Akademie für Raumforschung und Landesplanung (Prof. Dr. Rainer Danielzyk, Dr. Ina Peters)

„Wir müssen in unserer Gesellschaft miteinander im Gespräch bleiben, dabei respektvoll sein und Meinungsverschiedenheiten möglichst konstruktiv aushandeln“ (Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung).

Um dieses Ziel zu erreichen, konstituiert sich das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ). Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) arbeiten elf Hochschul- und Forschungsinstitute aus zehn Bundesländern in einem dezentral und multidisziplinär angelegten Verbund an der Erarbeitung eines Forschungsprogramms zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Weil sich Lebenswirklichkeiten verändern und auseinanderzudriften drohen, verändern sich auch Fragen in Bezug auf Solidarität, Zugehörigkeit und Identität. Das beschäftigt nicht nur Bürgerinnen und Bürger, sondern auch die Forschung. Das FGZ stellt sich diesen aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes. Neben der wissenschaftlichen Analyse von Hintergründen und Rahmenbedingungen sind komplementär auch anwendungsbezogene Formate zur praktischen Umsetzung geplant. Ziel ist es, Wissen – verstärkt auch durch Partizipation – zu generieren, zu transferieren sowie Handlungsoptionen innerhalb der genannten Problemlagen aufzuzeigen.

Die im Aufbau befindliche Abteilung „Raum für Zusammenhalt (RfZ)“ beschäftigt sich in diesem Zusammenhang mit Fragen der räumlichen Manifestation von Zusammenhalt unter dem Aspekt der gegenseitigen Verantwortungsübernahme. Die Teilprojekte („Begegnung“, „Identifikation“, „Koproduktion“, „Infrastruktur“, „Wissenstransfer“) fragen aus der Perspektive verschiedener beteiligter Disziplinen (Geographie, Planung, Politik) nach dem Zustandekommen von Verantwortungsübernahme auf unterschiedlichen räumlichen Maßstabsebenen. In enger Kooperation untereinander und mit den deutschlandweit am FGZ beteiligten Instituten wird am Standort Hannover versucht, Variationen der räumlich differenzierten Verantwortungsübernahme in Stadt und Land zu erklären. Zentral ist die Frage, ob und wie räumliche Strukturen, Elemente und Beziehungen die Verantwortungsübernahme und den gesellschaftlichen Zusammenhalt ermöglichen.