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Regiobranding – Branding von Stadt-Land-Regionen durch Kulturlandschaftscharakteristika (Hauptphase)

Regiobranding – Branding von Stadt-Land-Regionen durch Kulturlandschaftscharakteristika (Hauptphase)

Leitung:  Dr. Daniela Kempa; PD Dr. Sylvia Herrmann; Prof. Dr. Christina von Haaren
Team:  PD Dr. Sylvia Herrmann, Prof. Jörg Schröder, Dr. Daniela Kempa, Dr. Pia Steffenhagen-Koch (bis 2017), Dr. Maddalena Ferretti, Dr. Emanuele SommarivaM.Sc. Linda Lange (geb. Funke), Dipl.-Ing. M.Sc. Fabian Caesar Wenger, M.Sc. Falco Knaps, M. Sc. Birte Bred
Jahr:  2014
Datum:  01-01-14
Förderung:  Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Laufzeit:  September 2014 - Februar 2019
Weitere Informationen www.regiobranding.de/

Projektbeschreibung:

Landschaftsqualität und die damit verbundene Lebensqualität werden zu einem immer wichtigeren Standortfaktor im Wettbewerb der europäischen Regionen. Derzeit werden indes die Potenziale, die Landschaften sowie die in ihnen ausgedrückte Geschichte und Gegenwart und die damit verbundenen Umweltqualitäten bieten, noch nicht ausgeschöpft, um die Identitäts- und Imagebildung von Regionen zu fördern. Im Sinne des Nachhaltigkeits-gedankens ist es daher das Ziel, die Umwelt- und Landschaftsqualitäten mit ihren Wechselwirkungen zu den siedlungs-, wirtschafts- und sozialstrukturellen Potenzialen zu einem identitätsstiftenden „Kulturlandschafts-Branding“ zu verknüpfen. Dazu wird am Beispiel der Metropolregion Hamburg überprüft, wie die identitätsstiftende Landschaftsgeschichte systematisch und glaubwürdig für ein „Branding“ von Stadt-Landregionen operationalisiert werden kann. Für ein solches "bottom-up-Branding" werden drei Fokusregionen in der Metropolregion ausgewählt, in denen gemeinsam mit Praxispartnern vor Ort geeignete Konzepte entwickelt und modellhaft umgesetzt und evaluiert werden. Parallel wird in den Regionen ein umfassender Kommunikations- und Lernprozess initiiert und durchgeführt, der die regionale Identitätsbildung unterstützt.

Aufgrund der unterschiedlichen Ausgangsbedingungen in den Fokusregionen hinsichtlich kulturlandschaftlicher Charakteristika und Alleinstellungsmerkmale, wirtschaftlicher, sozialer und infrastruktureller Voraussetzungen ist mit einer Bandbreite unterschiedlicher Entwicklungs-strategien und Innovationsansätze zu rechnen. Diese regionalen Innovationsansätze sowie die Ergebnisse der begleitenden Evaluation zu den Modellprojekten fließen in einen Innovationsplan für die Metropolregion Hamburg ein. Hierüber sollen verschiedene Skalen der regionalen Entwicklung „bedient“ und übertragbare Innovationskonzepte und Handlungsanweisungen für die Durchführung derartiger Prozesse erstellt werden. Neben der inhaltlichen Umsetzung dieses Innovationsansatzes stehen im Projekt auch der Erwerb von Innovationskompetenz über gemeinsame Qualifizierungsmaßnahmen und transdisziplinäres Arbeiten im Vordergrund. Hierzu wird eine Innovationsgruppe gebildet, in der Wissenschaftler und Praxispartner aus verschiedenen Fachbereichen gemeinsam Ziele und Vorgehensweisen erarbeiten und kooperative Lernmethoden erproben.

Projektpartner:

 Downloads:

 Aktuelle Dateien des Projekts Regiobranding finden Sie auf der Seite des IUP.